SPD-Kreistagsfraktion bedauert Scheitern der Stiftung Friesendorf


11.01.2017

Kreis Unna.

Die SPD-Kreistagsfraktion bedauert das Scheitern der Stiftung Friesendorf. „Das Thema hat zwischen Weihnachten und Neujahr medial eine Aufmerksamkeit und auch Eigendynamik entwickelt, die das Ehepaar Friesendorf offensichtlich dazu bewogen hat, die Stiftung zurückzuziehen. Leider haben Brigitte Cziehso und Wilhelm Jasperneite nicht die Möglichkeit gehabt mit dem Ehepaar Friesendorf direkt sprechen zu können. „Unsere Kontaktaufnahme ist unbeantwortet geblieben“, erklärt Brigitte Cziehso, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag des Kreises Unna.

Die Fraktionsspitzen haben Landrat Michael Makiolla und Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk am vergangenen Montag grünes Licht für die Errichtung der Stiftung gegeben. „Wir haben erklärt unseren jeweiligen Fraktionen vorzuschlagen, dass wir der Gründung der Stiftung am kommenden Dienstag im Kreistag zustimmen werden. Wir sind davon ausgegangen, dass damit alles in trockene Tücher kommen wird. Warum sich die Eheleute Friesendorff nun gegen die Stiftung entschieden haben, wissen wir nicht“, so Brigitte Cziehso, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag Unna.

Nach Kenntnis der Fraktionsvorsitzenden hat das Ehepaar Friesendorf in einem Telefonat mit einem Mitarbeiter der Kreisverwaltung das Scheitern der Stiftung erklärt. An dieser Stelle zeigt sich ein Problem. Kurz vor der Kreistagssitzung im Dezember 2016 hatten die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU dem Ehepaar geschrieben und den Wunsch nach einem Gespräch übermittelt. Die schriftliche Antwort kam über einen Mitarbeiter der Verwaltung. Das Ehepaar formulierte darin ausdrücklich die Frist für eine positive Entscheidung bis Ende Januar 2017. Dies wäre auf der Kreistagssitzung am 17.1.2017 möglich gewesen.
„Die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU haben dann direkt nach Ende des Weihnachtsurlaubs telefonischen Kontakt zum Ehepaar Friesendorf aufgenommen, um einen Besuchstermin bei Friesendorfs in Bad Saarow zu vereinbaren - leider ohne Erfolg“, beschreibt Cziehso die Situation. Cziehso ist davon überzeugt, dass es nicht zu dieser unerfreulichen Entwicklung hätte kommen müssen, wenn man miteinander gesprochen hätte.

Festzustellen ist auf jeden Fall: Es wird auf Haus Opherdicke keinen Stillstand geben. Mit der Einrichtung der Kommission zur Weiterentwicklung des Hauses Opherdicke wurden die Weichen für eine gute Entwicklung gestellt. Wir sind sicher, dass ganz viele Menschen auch aus dem Kreis Unna und der Region sich aktiv daran beteiligen werden.


 

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