Kreistagsreport 09.10.2018
 
 
09.10.2018

Kreis Unna.

Der Kreistag des Kreises Unna tagte am 9. Oktober  2018 und befasste sich unter anderem mit folgenden Themen:

IGA 2027
Der Kreistag begrüßt die Durchführung der Internationalen Gartenschau 2027(IGA 2027) in der Metropole Ruhr. In Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund soll eine drei eintrittspflichtige Zukunftsgärten geben. Drei nicht eintrittspflichtige Zukunftsgärten sind geplant für den Bereich Emschermündung (Dinslaken-Voerde), Emscherland (Castrop-Rauxel, Recklinghausen) und Landschaft in Bewegung - „Hoch, Aktiv – Bewegt, Entspannt und Multimobil“ (Bergkamen, Lünen). Diese sollen mit besonderen Ansätzen einen nachhaltigen Beitrag im andauernden Strukturwandel leisten. Die Ablehnung einer Beteiligung Schwertes an der IGA 2027 durch die schwarz-grüne Ratsmehrheit kritisierte Kreistagsabgeordneter Sascha Kudella(SPD). „Hier wird eine große Chance zur Entwicklung der Ruhrauen verpasst“, so seine Einschätzung.

Verkehrssicherheit im Kreis Unna verbessern
Der Kreistag beschloss auf Antrag von SPD und CDU den Landrat zu beauftragen ein integriertes Verkehrssicherheitskonzept für den gesamten Kreis Unna vorzulegen. Im Fokus steht auch die „freiwillige und präventiven Verkehrssicherheitsarbeit“ im Sinne einer Moderation, Koordinierung und Bündelung auch vorhandener Aufklärungs- und Netzwerkarbeit aller Akteure, mit dem Ziel die tatsächliche Verkehrssicherheit zu erhöhen. „Im Straßenverkehr im Kreis Unna soll niemand sterben oder verletzt werden“, betonte für die SPD-Fraktion Renate Schmeltzer-Urban.

Verbraucherberatung im Kreis gesichert und ´mit zusätzlichen Resorurcen
Die Verträge für die Standorte in Lünen, Kamen und Schwerte sollen erneut für eine Dauer von fünf Jahren bis zum 31.12.2023 abgeschlossen werden. Wichtigste Änderung: In Kamen und Schwerte wird je eine weitere 0,5 Beratungsfachkraftstelle eingerichtet. Die Personalaufstockung trägt dazu bei, dem Anspruch der Ratsuchenden auf ungestörte und datenschutzkonforme Beratung gerecht zu werden. Außerdem wird damit die Präventions- und Multiplikatorenarbeit vor Ort/in den Kommunen gestärkt.


Medizinstipendium Kreis Unna startet
Ausgehend von einem Antrag von SPD und CDU beschloss der Kreistag Förderrichtlinien für Medizinstipendien. Die Fördersumme beträgt ab 2019 jährlich für 3 Studenten monatlich je 500 €. Nach fünf Jahren erfolgt eine Bewertung des Modells.
Das Stipendium ist an die Verpflichtung gebunden, nach Erteilung der Approbation die Weiterbildung zum Facharzt im Kreis Unna zu absolvieren oder eine Tätigkeit als Arzt auf dem Gebiet des Kreises Unna aufzunehmen. Dirk Kolar Kolar betont für die SPD-Fraktion, dass Medizinstipendien ein gutes Instrument darstellen können, die ärztliche Versorgung im Kreis auch in Zukunft sicherzustellen.

 

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