SPD-Kreistagsfraktion regt an:
Kreis soll sich um Fairtrade-Siegel bewerben

Kreis Unna

10.02.2019

 

Seit 1992 fördert der gemeinnützige Verein TransFair benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika. Durch fairen Handel sollen sich dort die Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern. Die SPD-Kreistagsfraktion will nun, dass auch der Kreis Unna ein Zeichen setzt und die Aktion wirkungsvoll unterstützt: Die Sozialdemokraten beantragen, dass sich der Kreis für das Siegel „Fairtrade-Kreis“ im Rahmen der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns“ von TransFair bewirbt.

Der Kreis Unna würde sich damit in guter Gesellschaft befinden. Die Kampagne wird in Deutschland seit 2009 durchgeführt, in Nordrhein-Westfalen wurden bereits sehr viele Kommunen ausgezeichnet. Hierzu gehören neben der „Fairen Metropole Ruhr“, in der auch der Kreis Unna Mitglied ist, unter anderem die Kreise Steinfurt, Neuss, Lippe und Wesel sowie alle Städte und Gemeinden im Kreis Unna. Für die SPD im Kreistag ist die Zeit gekommen, dass sich nun auch der Kreis Unna um das Siegel bewirbt: „Wir möchten mit dem Antrag deutlich machen, dass sich der Kreis Unna seiner Verantwortung für eine gerechte Welt bewusst ist. Durch die Bewerbung um das Siegel möchten wir zudem dazu beitragen, das Thema noch stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern“, sagt Norbert Enters, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

Die Aktivitäten im Kreis Unna sind vielfältig und im dritten Nachhaltigkeitsbericht des Kreises dokumentiert. Der Landrat soll nun in einem ersten Schritt prüfen, welche Voraussetzungen der Kreis erfüllt und welche Voraussetzungen noch geschaffen werden müssen, den Kreis Unna zu einem Fairen Kreis Unna zu machen. „Wir kennen keinen Grund, weshalb jemand dem Antrag nicht zustimmen sollten“, sagt Enters.

 

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