In der Corona-Krise gut aufgestellt
Maximaler Service bei gesichertem Gesundheitsschutz

SPD-Kreistagsfraktion informierte sich bei der Kreisabfallgesellschaft GWA

02.04.2020

Kreis Unna

„Die kreiseigene Abfall- und Entsorgungsgesellschaft GWA ist in der Corona-Krise gut aufgestellt. Die Entsorgungssicherheit ist weiterhin gewährleistet und wir können stolz auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein“, lautet das Resümee der Fraktionsvorsitzenden Brigitte Cziehso nach einem Gespräch mit dem Geschäftsführer der GWA, Andreas Gérard.

Vorrang haben nach Auffassung des Geschäftsführers im Krisenfall die Kernaufgaben der Kreisent-sorgungswirtschaft und der maximale Service bei gesichertem Gesundheitsschutz für Kunden und Mitarbeiter.

Für die Betriebsstellen heißt das, dass zur Vermeidung von Sozialkontakten und potentieller Infektionsketten sowie zur Sicherung einer Personalreserve jeweils und wechselnd ca. 10-15 MA. vorrübergehend " freigestellt" sind. In der Verwaltung befinden sich von den 39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 20 im Homeoffice, 9 vor Ort und 10 in der vorübergehenden Freistellung.

Auch die GWA Kommunal – zuständig für die Abfuhr in Bönen, Holzwickede und Kamen - reagierte mit der vorübergehenden Freistellung von 2 Ladehelfern auf die Corona-Krise.

Die Sozialdemokraten begrüßen insbesondere, dass die GWA sehr frühzeitig mit der Erstellung eines Vorsorgeplans reagiert hat. Zu diesen konkreten Maßnahmen zählt u.a.:
• Die Entsorgung der medizinischen Abfälle steht an erster Stelle. Es folgen in dieser Reihenfolge 2. Rest-/Hausmüll, 3. Bioabfall, 4. Wertstofftonne, 5. Papier und schließlich 6. Sperrmüll.
• Sollte es zu personellen Engpässen kommen, werden die Abfuhrrhythmen verlängert.
• Der Betrieb der Müllverbrennungsanlage in Hamm, der Vergärungsanlage in Lünen, der zentralen Umladestellen in Lünen, Fröndenberg-Ostbüren und Bönen für Restmüll, Bio-abfall und Wertstoffe zu gewährleisten.
•  Nicht zwingend notwendige "Nebenleistungen" wie der Tausch von Abfalltonnen wer-den je nach Bedarf zurückgestellt.

„Wir begrüßen ausdrücklich die Wiederöffnung der Wertstoffhöfe im Kreis“, unterstreicht Brigitte Cziehso. Nach Auskunft von Andreas Gérard wurden in der zehntägigen Schließungszeit die Abläufe so umstrukturiert, dass sowohl der Gesundheitsschutz für die Kunden als auch für das Personalsichergestellt ist. Das Verhalten der Bürger nach Wiedereröffnung ist sehr verantwortungsvoll!

Für die SPD-Kreistagsfraktion bedankt sich Brigitte Cziehso, die zugleich dem Aufsichtsrat der GWA vorsitzt bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und Arbeit im Angesicht der Corona-Krise.

 

Zum Hintergrund
Die kreiseigene Abfall- und Entsorgungsgesellschaft GWA/Gesellschaft für Wertstoff und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH verfügt über 9 Betriebsstellen und die Verwaltung. Größere Betriebsstellen sind die Inertstoffdeponie Kamen, das Wertstoffzentrum Nord (Lünen), das Kompostwerk Fröndenberg-Ostbüren und die Wertstoffaufbereitungsanlage in Bönen.
Wertstoffhöfe befinden sich in: in Bergkamen, Bönen, Holzwickede, Kamen/Werkstraße und in Schwerte/Schadstoffannahmestelle.

Insgesamt beschäftigt die GWA 112 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zzgl. 11 Azubis, davon 73 MA auf den Betriebsstellen mit 6 Azubis.

In der GWA Kommunal sind 18 MA beschäftigt. Darunter 12 Fahrer und 5 Ladehelfer sowie 1 Disponent.

 

 

 

Newsletter-Archiv als RSS-Feed