Der tote Winkel wird einsehbar
SPD Kreistagsfraktion fordert Trixi-Spiegel für mehr Verkehrssicherheit

Kreis Unna

28.07.2020

Eine einfache Maßnahme, die Leben retten kann: Um die Gefahr so genannter Tote-Winkel-Unfälle beim Rechtsabbiegen zu vermeiden, bringt die SPD-Fraktion im Kreistag des Kreises Unna die Anbringung von Trixi-Spiegeln an Ampelkreuzungen in die Diskussion.

Der Trixi-Spiegel ist für den stehenden Verkehr gedacht, um ein sicheres Anfahren zu ermöglichen. Anders als herkömmliche Verkehrsspiegel, mit denen der Lkw-, Bus- oder Pkw-Fahrer an unübersichtlichen Stellen um die Ecke schauen kann, erlaubt der gewölbte Trixi-Spiegel dem Fahrer, sich selbst und die Umgebung vor und neben dem Fahrzeug zu sehen. „Die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern im toten Winkel wird damit deutlich erhöht“, betont Fraktionsvize Jens Schmülling.

Die Sozialdemokraten wollen die Kreisverwaltung beauftragen zu prüfen, an welchen Kreuzungen im Kreisgebiet die Anbringung der Spiegel sinnvoll erscheint. Sie ist eine weitere von vielen Maßnahmen, mit denen die Sozialdemokraten die Zahl der Unfälle im Straßenverkehr reduzieren wollen. So hat die SPD-Fraktion bereits 2018 den Vorschlag in den Kreistag eingebracht, ein integriertes Verkehrssicherheitskonzept für das gesamte Kreisgebiet zu erstellen. Ein erster Handlungskatalog liegt vor, der nun Schritt für Schritt umgesetzt werden soll. Der Trixi-Spiegel ist ein weiterer Baustein im Gesamtkonzept. Er hat sich in vielen deutschen Städten bewährt.

 

Bild:
Jens Schmülling, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Fraktion im Kreistag des Kreises Unna

 

 

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